Bayern,  Events & Co

Jesmonite Workshop in Nürnberg

Jesmonite Workshop - verschiedene bunte Jesmonite Teile auf einem Tisch



Manche Dinge möchte ich schon lange einmal ausprobieren und dann braucht es eigentlich nur noch die richtige Gelegenheit. Genau so ging es mir mit Jesmonite. Ich hatte das Material zwar schon öfter gesehen, selbst damit gearbeitet hatte ich aber noch nie. Als ich auf den Jesmonite Workshop von NOMA Studio in Nürnberg aufmerksam wurde, war meine Neugier deshalb ziemlich schnell geweckt. Besonders spannend fand ich die Vorstellung, innerhalb weniger Stunden eigene kleine Interior Pieces gestalten zu können. Nicht einfach nur etwas Vorgegebenes nachzubauen, sondern Formen, Farben und Muster selbst auszuwählen und am Ende tatsächlich mit den eigenen fertigen Stücken nach Hause zu gehen.

Mein erstes Mal mit Jesmonite

Entsprechend neugierig war ich, als es im Sommer zum Workshop ging. Ich hatte vorher keinerlei Erfahrung mit Jesmonite und wusste nicht so recht, wie kompliziert die Verarbeitung sein würde. Genau das machte den Workshop für mich aber auch interessant. Ich mag kreative Projekte, bei denen man etwas Neues ausprobieren kann und nicht schon vorher wissen muss, wie das perfekte Ergebnis aussehen soll. Diese Sorge wäre ohnehin vollkommen unbegründet gewesen. Lea begrüßte uns herzlich mit einem Welcome Drink und schaffte von Anfang an eine entspannte Atmosphäre. Auch unsere kleine Gruppe passte wunderbar zusammen. Wir waren eine angenehme Runde Mädels, hatten viel zu lachen und konnten uns gleichzeitig ganz in unsere eigenen Ideen vertiefen. Was zunächst nach einem Material klang, für das man einiges an Erfahrung brauchen könnte, stellte sich erstaunlich schnell als anfängerfreundlich heraus. Sobald ich das richtige Mischverhältnis verstanden hatte, konnte ich mich vor allem auf Farben, Formen und Gestaltung konzentrieren. Und genau ab diesem Moment wurde es richtig spannend.

Am Ende des Workshops standen vor mir tatsächlich drei selbst gemachte Stücke aus Jesmonite. Zwei kleine Schalen und ein Räucherstäbchenhalter, jedes davon ein kleines Unikat. Wie aus Pulver, Flüssigkeit, etwas Farbe und ziemlich viel Experimentierfreude meine ersten Jesmonite Pieces entstanden sind, zeige ich euch in diesem Erfahrungsbericht.

Mein Jesmonite Workshop bei NOMA Studio in Nürnberg

Bei kreativen Workshops entscheidet für mich nicht nur das eigentliche Projekt darüber, ob ich mich wohlfühle. Mindestens genauso wichtig ist die Atmosphäre. Gerade wenn man etwas zum ersten Mal ausprobiert, möchte ich nicht das Gefühl haben, direkt ein perfektes Ergebnis produzieren zu müssen.

Welcome beim Jesmonite Workshop im NOMA Studio Nürnberg

Mit einem Herzlichen Willkommen startete mein Jesmonite Workshop bei NOMA Studio in Nürnberg.


Bei NOMA Studio war diese Sorge schnell verschwunden. Lea, die unseren Jesmonite Workshop leitete, begrüßte uns mit einem Welcome Drink und nahm sich erst einmal Zeit, uns in Ruhe ankommen zu lassen. Dadurch fühlte sich der Start nicht nach einem straffen Kursprogramm an, sondern eher nach einem gemeinsamen kreativen Nachmittag.

Erst einmal kennenlernen und ausprobieren

Bevor wir selbst loslegen konnten, erklärte uns Lea das Material und zeigte, worauf es beim Arbeiten mit Jesmonite ankommt. Besonders wichtig war natürlich das richtige Mischverhältnis. Sie erklärte die einzelnen Schritte so verständlich, dass auch ich als komplette Anfängerin gut folgen konnte. Danach ging es an die Gestaltung. Auf dem Tisch lagen verschiedene Formen und bereits fertige Stücke, die einen guten Eindruck davon vermittelten, was mit Jesmonite alles möglich ist. Von kleinen Schalen über Ablagen bis hin zu Räucherstäbchenhaltern gab es verschiedene Möglichkeiten. Dazu kamen unterschiedliche Farben, Muster und Gestaltungstechniken. Genau dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Man musste sich nicht an ein festes Design halten, sondern konnte überlegen, was zum eigenen Stil passt. Minimalistisch, bunt, marmoriert oder mit kleinen Details und Goldverzierungen. Schon bevor das erste Jesmonite angerührt war, entstanden im Kopf ziemlich viele Ideen.

Auch innerhalb unserer Gruppe entwickelte jede ihren eigenen Stil. Dadurch wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich die Ergebnisse mit demselben Ausgangsmaterial aussehen können. Gleichzeitig konnten wir uns gegenseitig inspirieren und einfach ausprobieren. Genau diese Mischung aus Anleitung und kreativer Freiheit machte den Einstieg für mich besonders angenehm.

Was ist Jesmonite eigentlich?

Bevor ich selbst damit gearbeitet habe, kannte ich Jesmonite vor allem von Bildern fertiger Dekoobjekte. Kleine Schalen, Untersetzer, Kerzenhalter oder Ablagen mit marmorierten Mustern tauchen inzwischen immer wieder auf Social Media und in kleinen Designshops auf. Wie das Material verarbeitet wird, war mir vorher allerdings überhaupt nicht klar. Jesmonite ist ein Verbundmaterial, bei dem eine mineralische Basis mit einer wasserbasierten Flüssigkeit vermischt wird. Aus den beiden Komponenten entsteht eine gießfähige Masse, die anschließend in eine Form gegeben werden kann. Besonders interessant für kreative Projekte ist, dass sich die Masse einfärben und auf unterschiedliche Arten gestalten lässt.

Ein Material mit ziemlich viel Gestaltungsspielraum

Im Workshop wurde schnell klar, warum Jesmonite für solche Projekte so spannend ist. Bereits beim Anmischen kann man mit verschiedenen Farben arbeiten. Je nachdem, wie diese miteinander kombiniert werden, entstehen ganz unterschiedliche Effekte. Von einer gleichmäßigen Farbe bis zu marmorierten Strukturen ist einiges möglich. Zusätzlich lassen sich weitere Gestaltungselemente einarbeiten. Bei unseren Stücken kamen zum Beispiel auch goldfarbene Akzente zum Einsatz. Auf dem Arbeitstisch lagen außerdem zahlreiche fertige Beispiele, sodass wir uns anschauen konnten, wie unterschiedlich Farben, Muster und Formen miteinander wirken. Für mich war genau diese Offenheit besonders reizvoll. Es gibt nicht das eine Ergebnis, auf das alle hinarbeiten. Selbst wenn zwei Personen dieselbe Form auswählen, können am Ende zwei vollkommen unterschiedliche Stücke entstehen.

Formen, Farben und jede Menge Möglichkeiten

Auf unserem Arbeitstisch sammelten sich mit der Zeit die unterschiedlichsten Entwürfe. Kräftiges Pink stand neben Blau, Grün und eher zurückhaltenden Naturtönen. Einige Stücke waren stark marmoriert, andere deutlich minimalistischer gestaltet. Ich fand es spannend zu beobachten, wie aus den ersten Ideen langsam echte Entwürfe wurden und sich jeder von uns für ganz andere Kombinationen entschied.



Jesmonite Formen aus Silikon und verschiedene fertige Stücke

Bevor es ans Gießen ging, lernten wir zunächst das Material und die einzelnen Arbeitsschritte kennen.



Ich entschied mich schließlich für zwei flache Schalen und einen länglichen Räucherstäbchenhalter. Damit standen zwar die Formen fest, beim Design war aber noch alles offen.

Von der ersten Idee zum eigenen Design

Bei den Farben konnten wir uns ziemlich frei austoben. Auf den Tischen standen verschiedene Farbpigmente bereit und wir konnten ausprobieren, welche Kombinationen uns gefielen. Dazu kamen unterschiedliche Techniken, mit denen sich Muster und Effekte erzeugen ließen. Gerade weil ich vorher noch nie mit Jesmonite gearbeitet hatte, fand ich diesen Teil besonders spannend. Man kann zwar ungefähr planen, wie ein Stück aussehen soll, ein bisschen Überraschung bleibt beim Gießen aber trotzdem dabei. Erst wenn das fertige Stück aus der Form kommt, sieht man das Muster und die Farbverteilung richtig. Auch Goldverzierungen konnten wir in unsere Designs integrieren. Sie sorgten bei vielen Stücken für kleine Akzente und machten selbst schlichte Farbkombinationen noch einmal interessanter.

Auf unserem Arbeitstisch sammelten sich mit der Zeit deshalb die unterschiedlichsten Entwürfe. Kräftiges Pink stand neben Blau, Grün und eher zurückhaltenden Naturtönen. Einige Stücke waren stark marmoriert, andere deutlich minimalistischer gestaltet. Genau diese Vielfalt hat mir gefallen. Obwohl wir alle mit demselben Material gearbeitet haben, sah am Ende kaum ein Stück wie das andere aus.

Jesmonite anmischen und die ersten Stücke gießen

Nachdem Formen und Farben ausgewählt waren, wurde es ernst. Jetzt mussten aus den Ideen tatsächlich kleine Jesmonite Pieces werden. Der wichtigste Schritt dafür war das richtige Anmischen des Materials.

Materialien für einen Jesmonite Workshop in Nürnberg

Aus verschiedenen Silikonformen konnten wir unsere eigenen Favoriten für den Workshop auswählen.



Lea erklärte uns genau, in welchem Verhältnis die einzelnen Komponenten miteinander vermischt werden und worauf wir dabei achten sollten. Anfangs war ich noch etwas vorsichtig. Schließlich wollte ich nicht direkt meine erste Mischung ruinieren. Diese Unsicherheit war aber ziemlich schnell verschwunden.

Viel einfacher, als ich vorher gedacht hatte

Wenn man das richtige Mischverhältnis einmal verstanden hat, ist das Anrühren wirklich nicht besonders kompliziert. Die Komponenten werden miteinander vermischt, anschließend kommen je nach gewünschtem Design die Farbpigmente hinzu. Danach kann die Masse bereits in die ausgewählte Silikonform gegossen werden.

Arbeitsplatz beim Jesmonite Workshop mit Formen und Materialien, Wage und Bechern

Unser Arbeitsplatz war vorbereitet und dann konnte das Experimentieren mit Jesmonite beginnen.



Für mich war das einer dieser typischen Momente, in denen etwas vorher deutlich komplizierter klingt, als es in der Praxis tatsächlich ist. Durch Leas Anleitung konnten wir uns schnell auf das konzentrieren, was eigentlich Spaß macht. Farben kombinieren, unterschiedliche Effekte ausprobieren und schauen, was dabei entsteht.

Natürlich lief nicht jeder Handgriff sofort perfekt. Aber genau das gehört für mich zu einem kreativen Workshop dazu. Man probiert aus, beobachtet, was passiert, und bekommt mit jeder neuen Mischung ein besseres Gefühl für das Material.
Besonders schön fand ich, dass wir dabei nicht einfach nur einer festen Anleitung folgten. Lea zeigte uns die Grundlagen und half weiter, wenn wir Fragen hatten. Bei der eigentlichen Gestaltung konnten wir anschließend selbst entscheiden, in welche Richtung wir gehen wollten.

Nach rund 20 Minuten kommt der spannendste Moment

Das Schöne an Jesmonite ist, dass man auf das Ergebnis nicht besonders lange warten muss. Unsere gegossenen Stücke brauchten ungefähr 20 Minuten, bis wir sie aus den Silikonformen nehmen konnten. Nach dem Mischen, Färben und Gießen war ich natürlich ziemlich neugierig darauf, wie meine Entwürfe tatsächlich aussehen würden.

Bunte und marmorierte Jesmonite Stücke aus verschiedenen Silikonformen

Am Ende des Workshops war aus unseren ersten Ideen eine ganze Sammlung individueller Stücke geworden.



Denn während des Gießens lässt sich das Ergebnis nur bedingt vorhersehen. Gerade bei marmorierten Mustern und verschiedenen Farbtönen entsteht ein Teil des Designs eher zufällig. Erst beim Herauslösen aus der Form zeigt sich, wie sich die Farben verteilt haben und welche Strukturen entstanden sind.

Jedes Stück sieht ein bisschen anders aus

Dieser Moment hat mir besonders gut gefallen. Nach und nach kamen in unserer Gruppe die unterschiedlichsten Stücke aus den Formen. Kleine Schalen, Ablagen und andere Formen lagen auf dem Tisch und sahen trotz derselben Ausgangsmaterialien völlig unterschiedlich aus.

Fertige Jesmonite Pieces nach einem kreativen Workshop

Fertige Jesmonite Schale von Corinna – Eat and Travel



Genau darin liegt für mich ein großer Reiz des Workshops. Man kann sich vorher Gedanken über Farben und Gestaltung machen, behält aber trotzdem dieses kleine Überraschungsmoment. Nicht alles lässt sich bis ins Detail planen und gerade dadurch wirken die fertigen Stücke individuell. Nachdem die Formen entfernt waren, konnten wir uns noch um die letzten Feinheiten kümmern. Anschließend mussten unsere selbst gemachten Stücke nicht im Studio bleiben. Wir konnten sie direkt einpacken und mit nach Hause nehmen. Nach einem kreativen Workshop mit etwas Selbstgemachtem nach Hause zu fahren, finde ich sowieso immer besonders schön. Noch besser ist es natürlich, wenn die Stücke anschließend nicht nur irgendwo im Schrank verschwinden, sondern tatsächlich einen Platz zu Hause finden. Und genau das war bei meinen drei ersten Jesmonite Pieces der Fall.

Meine drei Jesmonite Pieces

Am Ende des Workshops hatte ich drei selbst gestaltete Stücke vor mir. Zwei flache Schalen und einen länglichen Räucherstäbchenhalter. Gerade weil ich vorher noch nie mit Jesmonite gearbeitet hatte, war ich mit meinen ersten Versuchen wirklich zufrieden.

Meine blauen Jesmonite Schalen und Räucherstäbchenhalter mit Blatttgolddetails.

Meine ersten drei Jesmonite Pieces.
Zwei kleine Schalen und ein Räucherstäbchenhalter in verschiedenen Blautönen mit Blattgold Details.



Farblich bin ich bei verschiedenen Blautönen geblieben. Eine der Schalen ist sehr hell und eher zurückhaltend geworden, während die zweite durch ihre Marmorierung deutlich lebendiger wirkt. Beim Räucherstäbchenhalter habe ich mich für ein kräftigeres Dunkelblau entschieden. Dazu kamen goldfarbene Details, die sich auch auf den beiden Schalen wiederfinden und die drei Stücke optisch miteinander verbinden.

Nicht perfekt und gerade deshalb selbst gemacht

Was mir an den fertigen Stücken besonders gefällt, ist, dass sie eben nicht aussehen, als hätte ich sie irgendwo fertig gekauft. Die Muster sind nicht vollkommen gleichmäßig und manche Effekte sind erst während des Gießens entstanden. Gerade dadurch erkennt man aber, dass jedes Stück ein Einzelstück ist. Besonders spannend fand ich die marmorierten Strukturen. Während des Anmischens und Gießens konnte ich zwar beeinflussen, welche Farben ich verwenden wollte, das endgültige Muster zeigte sich aber erst nach dem Herauslösen aus der Form.

Getrocknetes Jesmonite für Terazzo Motive
Jesmonite anmischen und die ersten Stücke gießen



Für meinen allerersten Versuch mit Jesmonite konnte sich das Ergebnis definitiv sehen lassen. Noch schöner finde ich, dass am Ende nicht nur die Erinnerung an einen kreativen Nachmittag geblieben ist. Ich konnte meine drei Stücke tatsächlich mit nach Hause nehmen und habe damit etwas, das mich immer wieder an meinen ersten Jesmonite Workshop erinnert.

Mein Fazit zu meinem ersten Jesmonite Workshop

Der Workshop bei NOMA Studio war für mich vor allem eine Gelegenheit, ein Material kennenzulernen, mit dem ich vorher noch nie gearbeitet hatte. Genau solche kreativen Erfahrungen mag ich besonders. Man beschäftigt sich für ein paar Stunden mit etwas völlig Neuem, probiert aus und merkt dabei oft ziemlich schnell, dass vieles weniger kompliziert ist, als es zunächst aussieht. So ging es mir auch mit Jesmonite. Am Anfang war ich noch gespannt, ob das Anmischen und Gießen wirklich so einfach funktionieren würde. Dank der verständlichen Erklärung von Lea hatte ich den Dreh aber schnell raus. Danach konnte ich mich ganz auf die Gestaltung meiner Stücke konzentrieren.

Besonders schön fand ich auch die Atmosphäre innerhalb unserer Gruppe. Wir hatten gemeinsam Spaß, konnten uns gegenseitig bei unseren Ideen über die Schulter schauen und trotzdem ganz unterschiedliche Stücke gestalten. Es war einer dieser Nachmittage, bei denen man für ein paar Stunden komplett mit den Händen beschäftigt ist und alles andere ein wenig in den Hintergrund rückt. Und vielleicht ist genau das am Ende meine schönste Erinnerung an den Workshop. Ich habe nicht nur drei kleine Jesmonite Pieces mit nach Hause genommen, sondern auch wieder gemerkt, wie viel Spaß es macht, etwas zum allerersten Mal auszuprobieren.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich über Feedback und Kommentare. Du kannst mich auch gerne über meine Kontaktseite erreichen oder mir auf Instagram folgen, um mehr zu erfahren. Bis zum nächsten Beitrag!

Bleib gesund!
Alex


🚛💨 Diesel für den Hanomag, Kaffee für mich! Wenn dir meine Reiseberichte gefallen, kannst du mich mit einem Kaffee unterstützen – so bleibt der Blog voller Abenteuer! ☕

Vielen Dank, dass du mir dabei hilfst, den Blog weiter wachsen zu lassen!

>> Kaffee spendieren & Reisekasse füllen

Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen externen Link zu „buymeacoffee.com“

Basecoffee Nürnberg

Macht Dinge in diesem Internet.