Berlin,  Gut Essen

Abendessen auf der Spree im Spree Fumée in Berlin

Spiegelung des Berliner Fernsehturms in der Spree bei Nacht



Es gibt Restaurantbesuche, bei denen nicht nur das Essen in Erinnerung bleibt, sondern der ganze Abend. Genau so war es bei unserem Besuch im Spree Fumée in Berlin. Das Restaurant befindet sich auf einem Schiff im Historischen Hafen und verbindet damit gutes Essen mit einer Location, die man definitiv nicht jeden Tag erlebt.

Für uns war der Besuch gleichzeitig der Abschluss eines Kurztrips nach Berlin. Bevor es zum Abendessen ging, sind wir noch ein Stück an der Spree entlanggelaufen. Inzwischen war es dunkel geworden und die Lichter der Stadt spiegelten sich auf dem ruhigen Wasser. Dabei entstand auch eines meiner liebsten Bilder des Trips mit dem beleuchteten Berliner Fernsehturm und seiner fast perfekten Spiegelung im Wasser.

Ein besonderer Abschluss für unseren Berlintrip

Schon dieser Spaziergang hat wunderbar zu unserem letzten Abend gepasst. Berlin kann laut, voll und ziemlich hektisch sein. Am Wasser fühlte sich die Stadt an diesem Abend dagegen überraschend ruhig an. Und genau aus dieser Stimmung heraus ging es für uns weiter zum Spree Fumée. Dass wir dort nicht einfach in ein normales Restaurant gehen würden, war natürlich vorher klar. Trotzdem macht es noch einmal einen Unterschied, wenn man tatsächlich am Historischen Hafen steht und zum Abendessen an Bord eines Schiffes geht. Im Spree Fumée angekommen, hat mich die Atmosphäre sofort überzeugt. Viel Holz, gedämpftes Licht und die Einrichtung unter Deck sorgen für eine gemütliche Stimmung, ohne dass das Ganze zu sehr nach klassischem Schiffsrestaurant aussieht. Stattdessen wirkt das Restaurant modern und gleichzeitig ein wenig außergewöhnlich.

Spree Fumée Restaurantschiff bei Nacht in Berlin

Am Abend bekommt das Restaurantschiff noch einmal eine ganz eigene Atmosphäre.



Auch beim Essen setzt sich dieses Konzept fort. Statt eines klassischen Menüs mit Vorspeise und Hauptgericht haben wir uns viele kleinere Gerichte bestellt und alles miteinander geteilt. So konnten wir uns durch ganz unterschiedliche Sachen probieren. Von Baozi und Dumplings über Gemüse und Fleisch bis zu Jakobsmuscheln war einiges dabei.

Genau diese Mischung aus besonderer Location, gemeinsamem Essen und der nächtlichen Atmosphäre auf der Spree hat den Abend für mich am Ende zu viel mehr als einfach nur einem Restaurantbesuch gemacht.

Spree Fumée im Historischen Hafen Berlin

Das Spree Fumée liegt im Historischen Hafen Berlin direkt an der Spree. Schon die Location macht das Restaurant zu etwas Besonderem, denn gegessen wird nicht einfach mit Blick aufs Wasser, sondern tatsächlich auf einem Schiff.
Von außen erinnert vieles noch an den ursprünglichen Charakter des Hafens. Rundherum liegen weitere Schiffe und alte maritime Elemente gehören ganz selbstverständlich zur Umgebung. Besonders am Abend entsteht dadurch eine Atmosphäre, die sich deutlich von einem klassischen Restaurantbesuch in der Berliner Innenstadt unterscheidet.

Historischer Hafen Berlin mit beleuchteten Schiffen bei Nacht



Abendessen unter Deck

Unser Tisch befand sich unter Deck. Gerade dort fand ich das Ambiente besonders gelungen. Die Holzböden und Holztische erinnern daran, wo man sich befindet, während die petrolfarbenen Sessel, das gedämpfte Licht und die Bilder an den Wänden dem Raum gleichzeitig einen modernen und gemütlichen Charakter geben. Mir hat besonders gefallen, dass man den Schiffscharakter nicht künstlich inszenieren muss. Er ist einfach da. Kleine Details wie die Bullaugen oder die Konstruktion der Wände reichen vollkommen aus. Gleichzeitig fühlt man sich nicht wie in einem Museumsschiff, sondern sitzt in einem modernen Restaurant.


Rund um das Spree Fumée erinnern die anderen Schiffe daran, dass man mitten im Historischen Hafen unterwegs ist.



Auch von außen fand ich das Schiff am Abend richtig schön. Die vielen kleinen Lichter und Laternen tauchten das Deck in warmes Licht und rundherum war es bereits dunkel. Zusammen mit den anderen Schiffen im Hafen entstand eine fast schon etwas versteckte Atmosphäre mitten in Berlin.

Schiffe im Historischen Hafen Berlin bei Nacht



Gerade diese Kombination hat für mich einen großen Teil des Reizes vom Spree Fumée in Berlin ausgemacht. Man ist mitten in der Stadt und sitzt trotzdem unter Deck eines Schiffes im Historischen Hafen. Das allein macht den Restaurantbesuch schon zu einem kleinen Erlebnis.

Viele kleine Gerichte zum Teilen

Beim Essen verfolgt das Spree Fumée ein Konzept, das mir persönlich sehr gut gefällt. Statt sich für ein einziges Hauptgericht zu entscheiden, kann man verschiedene kleinere Gerichte bestellen und gemeinsam am Tisch teilen. Genau so haben wir es an diesem Abend auch gemacht.

Baozi und Dumplings in Bambuskörben im Spree Fumée
Baozi Veggie und weitere kleine Gerichte im Spree Fumée Berlin



Wenn ich heute aufzähle, was bei uns alles auf dem Tisch stand, klingt es erst einmal nach einer ziemlich großen Menge. Tatsächlich waren die einzelnen Portionen aber bewusst klein gehalten. Mal waren es zwei Baozi, mal einige Dumplings oder wenige Stücke eines anderen Gerichts. Dadurch konnten wir vieles probieren, ohne dass es am Ende zu viel wurde.

Einmal quer durch die Karte probieren

Wir haben uns für die Baozi Veggie, einen Dumpling-Korb, den Gemüsekorb, die Kammmuscheln, grünen Spargel mit Entrecôte-Streifen und Hühnerspieße entschieden. Ein großer Teil der Speisen kam in den typischen Bambuskörben auf den Tisch, was wunderbar zum Konzept des Restaurants gepasst hat.

Asiatisch inspirierte Gerichte zum Teilen im Spree Fumée Berlin

Asiatisch inspirierte Gerichte zum Teilen im Spree Fumée Berlin



Besonders schön fand ich, dass man sich auf diese Weise wirklich durch unterschiedliche Geschmacksrichtungen probieren konnte. Die Dumplings waren verschieden gefüllt und im Korb befanden sich Varianten mit Garnele, Rind, Hähnchen und eine vegetarische Variante. Dazu kamen die weichen vegetarischen Baozi und saisonales Gemüse. Etwas ausgefallener waren für mich die Kammmuscheln. Sie wurden mit Käse, Erdnüssen und Frühlingszwiebeln serviert. Dazu hatten wir noch den grünen Spargel mit Entrecôte-Streifen und die Hühnerspieße. So stand nach und nach eine ziemlich abwechslungsreiche Auswahl auf unserem Tisch.

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Frisch zubereitet und richtig gute Qualität

Was mir bei den verschiedenen Gerichten besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Qualität. Die Zutaten wirkten frisch und auch geschmacklich hatte ich das Gefühl, dass hier sorgfältig gearbeitet wird. Gerade bei einem Konzept mit vielen kleinen Gerichten finde ich das wichtig. Es geht schließlich nicht nur darum, möglichst viel Unterschiedliches auf den Tisch zu stellen. Jedes einzelne Gericht muss auch für sich funktionieren. Bei uns hat genau das sehr gut geklappt. Wir konnten immer wieder etwas Neues probieren, miteinander teilen und uns darüber austauschen, was uns besonders gut schmeckt. Dadurch wurde das Essen selbst zu einem Teil des Erlebnisses und der Abend fühlte sich viel geselliger an als ein klassisches Menü, bei dem jeder einfach sein eigenes Gericht vor sich stehen hat.

Für mich passt diese Art zu essen besonders gut zum Spree Fumée. Statt sich auf ein einziges Gericht festzulegen, kann man gemeinsam verschiedene Sachen entdecken und sich für das Essen ganz bewusst etwas mehr Zeit nehmen. Genau das hat unseren Abend so entspannt gemacht.

Ein Dessert, das schon optisch auffällt

Nach den vielen herzhaften Kleinigkeiten wollten wir den Abend natürlich noch mit etwas Süßem abschließen. Unsere Wahl fiel auf den Pandan Klebreis mit Kokosmilch und Kokoseis. Schon als das Dessert auf den Tisch kam, war klar, dass es noch einmal ein kleiner Hingucker werden würde. Der intensiv grüne Klebreis sah zusammen mit dem weißen Kokoseis und der Kokosmilch ziemlich außergewöhnlich aus. Dazu kam noch ein Topping, das dem Dessert auch optisch den letzten Schliff gegeben hat.
Pandan kannte ich bereits aus der asiatischen Küche und ich mag diesen besonderen Geschmack sehr gerne. Zusammen mit der Kokosmilch und dem Kokoseis passte er für mich wunderbar zu dem Klebreis. Das Dessert war süß, ohne dass es nach den vielen verschiedenen Gerichten vorher zu schwer wirkte.

Grüner Pandan Klebreis mit Kokosmilch und Kokoseis im Spree Fumée

Zum Abschluss gab es Pandan Klebreis mit Kokosmilch und Kokoseis.



Vor allem war es für mich ein sehr passender Abschluss unseres Essens. Nach Baozi, Dumplings, Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchten blieb das Spree Fumée auch beim Dessert seinem asiatisch inspirierten Konzept treu. Und ganz nebenbei war es eines dieser Desserts, bei denen man automatisch noch schnell ein Foto machen möchte, bevor der erste Löffel darin verschwindet.

Freundlicher Service und ein Abend zum Wohlfühlen

Zu einem Restaurantbesuch gehört für mich natürlich nicht nur das Essen. Gerade bei einer besonderen Location kann die Atmosphäre noch so schön sein, wenn man sich während des Abends nicht wirklich wohlfühlt. Im Spree Fumée hat für uns aber auch dieser Teil gestimmt.

Unsere Bedienung war den gesamten Abend über sehr freundlich und herzlich. Wir haben uns willkommen gefühlt und konnten unser Essen ganz in Ruhe genießen. Besonders bei einem Konzept, bei dem mehrere kleine Gerichte nach und nach auf den Tisch kommen, trägt ein aufmerksamer Service viel dazu bei, dass der Abend entspannt bleibt.

Die besondere Atmosphäre macht den Unterschied

Was mir vom Spree Fumée wahrscheinlich am längsten in Erinnerung bleiben wird, ist trotzdem die Kombination aus Essen und Location. Unter Deck zu sitzen und dabei immer wieder daran erinnert zu werden, dass man sich gerade auf einem Schiff auf der Spree befindet, hat einfach seinen ganz eigenen Charme.

Innenraum des Spree Fumée Restaurantschiffs in Berlin

Unter Deck erwartet uns im Spree Fumée eine gemütliche und moderne Atmosphäre.



Als wir später wieder nach draußen kamen, war es längst dunkel. Das Schiff war beleuchtet, auf dem Wasser spiegelten sich die Lichter und im Historischen Hafen lagen rundherum weitere Schiffe. Gerade am Abend fand ich diese Kulisse wunderschön.

Beleuchtetes Spree Fumée Restaurantschiff im Historischen Hafen Berlin

Nach dem Essen ging es für uns wieder hinaus in den nächtlichen Historischen Hafen.



Für uns war es außerdem der letzte Abend unseres Kurztrips nach Berlin. Vielleicht hat sich der Besuch deshalb noch einmal ein bisschen besonderer angefühlt. Nach unserem Spaziergang entlang der Spree gemeinsam auf einem Schiff zu essen und den Tag dort ganz entspannt ausklingen zu lassen, war jedenfalls ein ziemlich perfekter Abschluss für unsere Zeit in Berlin. Und manchmal sind es genau solche Abende, an die man sich später erinnert. Nicht wegen eines einzelnen Gerichts oder eines spektakulären Moments, sondern weil am Ende einfach alles zusammengepasst hat.

Spree Fumée Berlin auf einen Blick

Adresse
Spree Fumée
Märkisches Ufer 1Z
10179 Berlin

Lage
Historischer Hafen Berlin direkt an der Spree

Konzept
Restaurantschiff und Bar mit asiatisch inspirierter Dampf- und Garküche. Viele der Gerichte eignen sich zum gemeinsamen Bestellen und Teilen.

Öffnungszeiten
Sonntag bis Mittwoch von 12.00 bis 00.00 Uhr
Donnerstag bis Samstag von 12.00 bis 02.00 Uhr

Reservierung
Eine Reservierung ist über die Website des Restaurants möglich.

Website
www.spree-fumee.de

Vor einem Besuch empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die Website des Restaurants um aktuelle Öffnungszeiten abzugleichen.



Mein Fazit zum Spree Fumée in Berlin

Unser Abend im Spree Fumée gehört für mich definitiv zu den Erlebnissen, die von unserem Berlintrip hängen geblieben sind. Natürlich haben uns die Speisen überzeugt. Alles, was wir probiert haben, wirkte frisch und hochwertig zubereitet und durch die vielen kleinen Portionen konnten wir uns wunderbar durch unterschiedliche Gerichte probieren. Was den Abend für mich aber wirklich besonders gemacht hat, war die Kombination aus dem Essen, dem herzlichen Service und dieser außergewöhnlichen Location. Ein Abendessen unter Deck eines Schiffes hat einfach eine andere Atmosphäre als ein klassischer Restaurantbesuch. Gerade am Abend, wenn draußen die Lichter auf dem Wasser zu sehen sind und der Historische Hafen langsam ruhiger wird, entfaltet das Spree Fumée noch einmal einen ganz eigenen Charme.

Auch das Konzept mit den vielen kleinen Gerichten würde ich jederzeit wieder so machen. Gemeinsam verschiedene Sachen zu bestellen, alles in die Mitte des Tisches zu stellen und sich durch die Karte zu probieren, hat wunderbar zu diesem entspannten Abend gepasst. Für uns hätte unser Kurztrip nach Berlin kaum schöner enden können. Erst der Spaziergang entlang der Spree mit dem beleuchteten Fernsehturm, anschließend das gemeinsame Abendessen auf dem Schiff und zum Schluss noch einmal der Blick auf den nächtlichen Hafen.

Das Spree Fumée ist deshalb definitiv auf meiner persönlichen Liste der Orte gelandet, die ich bei einem weiteren Berlinbesuch gerne noch einmal besuchen möchte. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich wieder einige unserer Favoriten bestellen und trotzdem genügend Platz lassen, um noch ein paar neue Gerichte auszuprobieren.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich freue mich über Feedback und Kommentare. Du kannst mich auch gerne über meine Kontaktseite erreichen oder mir auf Instagram folgen, um mehr zu erfahren. Bis zum nächsten Beitrag!

Bleib gesund!
Alex


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